1030 ist ein Bezirk mit sehr unterschiedlichen Gebäudetypen. Rund um Rennweg und Landstraßer Hauptstraße finden Sie viele Gründerzeit Altbauten mit schmalen Stiegen und engen Kurven. Richtung Erdberg und Gasometer gibt es größere Wohnanlagen, oft mit Kellertrakten, langen Wegen und klaren Vorgaben der Hausverwaltung. Diese Unterschiede beeinflussen die Planung einer Entrümpelung stärker, als viele erwarten.
Im Altbau ist der Schutz von Stiegenhaus und Geländern zentral. Wir arbeiten dort häufig mit Tragegurten, Kantenschutz und einer sinnvollen Reihenfolge beim Abtransport, damit nichts an Wänden streift. In großen Anlagen ist dagegen die Organisation der Wege entscheidend: Wo ist der nächstgelegene Ausgang, welcher Lift darf verwendet werden, und wie vermeiden wir, dass Durchgänge blockiert werden.
Einmal hat uns eine Hausverwaltung nahe Wien Mitte gebeten, nur in einem sehr engen Zeitfenster zu arbeiten, weil parallel eine Liftwartung stattfand. Mit Vorab Begehung und klarer Sortierung hat das gut funktioniert. Solche Vorgaben sind nicht „lästig“, sie sind Teil der Hausordnung, Hinweise dazu finden viele Mieterinnen und Mieter auch bei Wiener Wohnen.
Auch Keller und Dachböden sind in der Landstraße ein eigenes Thema. Kellerabteile sind oft bis oben voll, und es liegt viel Mischmaterial vor, von Kartons über alte Farben bis zu Elektroschrott. Hier zahlt sich eine saubere Fraktionierung aus, weil Entsorgungswege und Gebühren je nach Material unterschiedlich sind. Details zur Abfalltrennung können Sie bei MA 48 nachlesen.
Wenn Entrümpelung und Umzug zusammenfallen, lässt sich vieles kombinieren, damit Gegenstände nicht doppelt getragen werden. Dazu passt auch dieser Beitrag: Warum sich Entrümpeln vor dem Umzug lohnt.